Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für den gesamten Geschäftsverkehr der Deutschen Akademie für Fallmanagement (DAFM) mit ihren Auftraggebern. Die Geltung erfasst das Weiterbildungsprogramm der Akademie mit Weiterbildungen, Fortbildungen und Seminaren. Etwaige Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Kunden werden nicht akzeptiert, auch wenn die Akademie ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widerspricht.

1. Teilnahmeberechtigung und Zulassungsvoraussetzungen

Die Angebote der Akademie stehen grundsätzlich allen interessierten Teilnehmern offen. Falls für einen Lehrgang besondere Zulassungsvoraussetzungen bestehen, müssen diese von dem Teilnehmer erfüllt werden. Zulassungsvoraussetzungen sind den Angeboten zu den Lehrgängen zu entnehmen oder vom Kunden gegenüber der Akademie zu erfragen.

Sollte sich nach Zustandekommen des Vertrages herausstellen, dass die Zulassungsvoraussetzungen seitens des Kunden bzw. des vorgesehenen Teilnehmers nicht erfüllt sind, behält sich die Akademie die Kündigung der Vereinbarung vor. Die Akademie wird dem Kunden das Fehlen der Zulassungsvoraussetzungen vor Ausspruch einer Kündigung mitteilen und dem Kunden Gelegenheit geben, binnen einer Frist von 14 Tagen die Zulassungsvoraussetzungen herzustellen.

2. Auftragserteilung; Mindestteilnehmerzahl

Die Angebote der DAFM sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind oder eine bestimmte enthalten. Anmeldungen des Kunden zu Lehrgängen, kann die DAFM innerhalb von 14 Tagen nach Zugang annehmen.

Der Abschluss eines Vertrages steht, sofern im Angebot oder der Kursinformation eine Mindestteilnehmerzahl und eine Anmeldefrist angegeben sind, unter der aufschiebenden Bedingung, dass bis zum Ablauf der Anmeldefrist die angegebene Mindestanzahl an Teilnehmern erreicht ist. Die DAFM wird den Kunden unverzüglich nach Ablauf der Anmeldefrist über den Nicht-Eintritt der Bedingung informieren.
Im Falle, dass der Lehrgang gemäß Abs. 2 nicht durchgeführt wird, wird dem Kunden eine etwaig bereits gezahlte Lehrgangsgebühr erstattet; weitergehende Ansprüche des, Kunden bestehen nicht.

3. Anmeldung

Anmeldungen können schriftlich (Mail, Fax oder Brief) erfolgen. Sie erhalten innerhalb von 4 Wochen eine Bestätigung.
Eine Buchung von Einzelbausteinen kann nur nach einem Beratungsgespräch erfolge. Bei Zertifizierungswunsch ist der Nachweis von bereits absolvierten Bausteinen bei einer anderen von der DGCC zertifizierten Weiterbildungseinrichtung Voraussetzung.

4. Gebühr

Für die Teilnahme an Lehrgängen wird eine Gebühr erhoben, deren Höhe sich aus der konkreten Vereinbarung ergibt. Die Gebühr versteht sich, wenn nicht ausdrücklich anders ausgewiesen, je Teilnehmer (bei Inhouse Schulungen je Gruppe) und Lehrgang als Endpreis. Die Gebühr besteht aus einer Verwaltungs-, Lehrgangs- und ggf. Prüfungsgebühr. Die Gebühr umfasst keine Leistungen der Verpflegung und der Unterkunft. Alle Leistungen der DAFM, die nicht ausdrücklich in der Gebühr vereinbart wurden, sind Nebenleistungen, die gesondert berechnet werden.
Die Gebühr ist in 3 Raten zu entrichten und ist sofort mit Rechnungszugang fällig. Die 1. Rate ist 14 Tage vor Beginn der Weiterbildung fällig. Die Überweisung erfolgt auf das Konto der DAFM nach Rechnungserhalt. Die Rechnungen werden per E-Mail versandt.
Auf Wunsch kann eine andere Zahlungsmodalität (mehr als 3 Raten) schriftlich vereinbart werden.
Sofern zwischen DAFM und Kunde abweichend eine andere Ratenzahlung ausdrücklich vereinbart wurde, gilt folgendes:
Die Parteien vereinbaren zusätzlich eine einmalige Bearbeitungsgebühr in Höhe von 3% der Lehrgangsgebühr. Diese wird bei Rechnungsstellung automatisch erhoben.
Die Rechnungsstellung der ersten Rate erfolgt erstmals 14 Tage vor Beginn der Weiterbildung. Die Ratenhöhe ermittelt sich aus der zu zahlenden Gebühr zzgl. der einmaligen Bearbeitungsgebühr. Die letzte Rate muss bis 4 Wochen vor Lehrgangsende geleistet werden.
Die Weiterbildungskosten sind von der Mehrwertsteuer befreit.
Eine Anerkennung als Bildungsurlaub ist möglich.

5. Kündigung

1. Der Kunde kann den Vertrag ohne Angabe von Gründen kündigen. Die Kündigung des Vertrags durch den Kunden bedarf der Schriftform. Ist der Kunde kein Verbraucher, richten sich die Kündigungsfolgen nach den folgenden Absätzen 2 bis 4. Für Verbraucher, die kein Widerrufsrecht ausüben, gilt Absatz 5. 2. Bei einer Kündigung des Vertrags durch den Kunden ist – sofern die Kündigung des Kunden nicht aus wichtigem Grund erfolgt – pro Teilnehmer und Lehrgang folgende Gebühr zu entrichten:
a) Bei einer Kündigung seitens des Kunden bis 28 Kalendertage vor Beginn des
Lehrgangs werden keine Stornierungskosten berechnet. a) Bei einer Kündigung seitens des Kunden zwischen dem 27. Kalendertag und bis zum 16. Kalendertag vor Beginn des Lehrgangs, werden 50% der Gebühr des Lehrgangs als Stornierungskosten berechnet. Eine etwaige bereits geleistete Gebühr wird anteilig zurückerstattet.
c) Bei einer Kündigung seitens des Kunden, ab dem 15. Kalendertag vor Beginn des Lehrgangs bis zum Tag des Beginns des Lehrgangs hat der Kunde die volle Gebühr des Lehrgangs als Stornierungskosten zu entrichten.
3. Bei einer Kündigung des Vertrags durch den Kunden nach Beginn des Lehrgangs oder bei vollständigem oder teilweisem Fernbleiben des Teilnehmers von dem Lehrgang oder Abbruch des Lehrgangs durch den Kunden nach Start des Lehrgangs wird dem Kunden die volle Gebühr des Lehrgangs als Stornierungskosten berechnet. Dies gilt nicht im Falle der Kündigung des Kunden aus wichtigem Grund.
4. Der Kunde ist berechtigt, bis zum Beginn des Lehrgangs einen Ersatzteilnehmer zu benennen, der die Teilnahmevoraussetzungen des Lehrgangs erfüllt. 5. Verbraucher sind verpflichtet bis zum Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung entstandene Aufwendungen der Akademie zu erstatten.

6. Durchführung

Die DAFM ist berechtigt, Dozenten, Dozentinnen, Referenten, Referentinnen, Trainern oder Trainerinnen zu wechseln, den Programmablauf zu ändern oder den Lehrgang zeitlich oder örtlich zu verlegen, es sei denn hierdurch werden der Charakter der Veranstaltung, das Lehrgangsziel oder der Lehrgangsabschluss grundlegend verändert bzw. dem Teilnehmer würde die Teilnahme am Lehrgang wesentlich erschwert.

7. Mitwirkung und Pflichten des Kunden, Verhältnis zwischen Kunde und Teilnehmer

(1) Der Kunde hat
a) an dem gebuchten Lehrgang regelmäßig teilzunehmen und mitzuarbeiten. Bei Weiterbildungen zum zert. Case Manager oder Pflegeberater die Abschlussarbeit fristgerecht abzugeben.
b) die Hausordnung des Veranstaltungsortes des Lehrgangs zu befolgen,
c) die zur Verfügung gestellten Geräte und Materialien sowie die zum Lehrgang
bereitgestellten Räumlichkeiten pfleglich zu behandeln,
d) das Rauchen in den zum Lehrgang bereitgestellten Räumlichkeiten zu unterlassen, soweit es nicht in einzelnen Räumen ausdrücklich gestattet ist,
e) Fehlzeiten gegenüber der DAFM unverzüglich schriftlich zu begründen und
abzusehende Fehlzeiten unverzüglich der DAFM mitzuteilen und
f) die Gebühr laut Vereinbarung und gemäß dieser AGB der DAFM fristgerecht zu begleichen.
(2) Sofern der Kunde nicht persönlich am Lehrgang teilnimmt, hat er den Teilnehmer entsprechend Satz 1 lit. a) bis e) zu verpflichten. Verstößt der Teilnehmer gegen die Verpflichtungen entsprechend Abs. 1 lit a) bis e), wird dieses Verhalten dem Kunden entsprechend § 278 BGB zugerechnet.
(3) Ist der Kunde nicht gleichzeitig Teilnehmer, ermächtigt der Kunde den Teilnehmer, sämtliche den Lehrgang und/oder den über den Lehrgang abgeschlossenen Vertrag betreffende Erklärungen gegenüber der DAFM abzugeben und solche Erklärungen von der DAFM entgegenzunehmen.
(4) Der Kunde trägt finanziell den Mehraufwand, welcher der DAFM dadurch entsteht, dass sich die Vertragsdurchführung aufgrund nicht ordnungsgemäßer Mitwirkungshandlung des Kunden und / oder Teilnehmers verzögert. Soweit zeitlich möglich und zumutbar wird die DAFM gegenüber Verbrauchern das Fehlen der Mitwirkungshandlung anzeigen und Gelegenheit zur Nachholung der Mitwirkungshandlung geben, bevor finanzieller Mehraufwand entsteht.

8. Ausschluss des Kunden und/oder Teilnehmers

Unterlässt der Kunde und/oder der Teilnehmer die gemäß dieser AGB vertraglich vereinbarte Mitwirkungs- und Pflichtenhandlung, behält sich die DAFM das Recht vor, den Kunden bzw. Teilnehmer vom Lehrgang teilweise oder ganz auszuschließen sowie auch den Vertrag mit dem Kunden zu kündigen. Soweit zeitlich möglich und zumutbar wird die DAFM gegenüber Verbrauchern das Fehlen der Mitwirkungshandlung zuvor anzeigen und Gelegenheit zur Nachholung der Mitwirkungshandlung geben.
Die DAFM hat das Recht, im Falle der Kündigung nach Abs. 1 alle noch ausstehenden Gebühren für den Lehrgang vom Kunden zu 100% zu verlangen, sofern die Kündigung sich nicht auf § 8 Abs. 1 f) stützt und sofern der Kunde kein Verbraucher ist. Für Verbraucher gilt § 6Abs. 5 entsprechend. Darüber hinaus hat der Kunde der DAFM einen ggf. zusätzlich entstandenen Schaden zu ersetzen.

9. Haftung

(1) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden auf Grund zwingender gesetzlicher Vorschriften, insb. aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der DAFM, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.
(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Akademie nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(3) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Akademie, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.
(4) Es gilt das gesetzliche Gewährleistungsrecht des Dienstvertrages.

10. Urheberrechte

(1) Mit Abschluss des Vertrags verpflichtet sich der Kunde zur Beachtung folgender Punkte:
Lehrgangsbegleitende Arbeitsmappen bzw. Unterlagen etc. unterliegen dem Urheberrecht und dürfen zu keiner Zeit und unter keinen Umständen fotomechanisch oder elektronisch vervielfältigt werden. Sie sind nur für den persönlichen oder beruflichen Gebrauch der Teilnehmer bestimmt und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
(2) Sofern der Kunde nicht persönlich am Lehrgang teilnimmt, hat er den Teilnehmer entsprechend Abs. 1 zu verpflichten. Verstößt der Teilnehmer gegen die Verpflichtungen entsprechend Abs. 1 wird dieses Verhalten dem Kunden entsprechend § 278 BGB zugerechnet.

11. Datenschutz

Die Speicherung und Verarbeitung der Daten des Kunden und/oder Teilnehmers erfolgt unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes. Die Speicherung und Verarbeitung der Kunden- und/oder Teilnehmerdaten erfolgt ausschließlich zu Abwicklungs- und Abrechnungszwecken sowie zu dem Zweck, den Kunden – sofern sie dem ausdrücklich zugestimmt haben – Informationsmaterial der Akademie zu übersenden und das Produktangebot der DAFM den Bedürfnissen ihrer Kunden anzupassen. Diese Daten werden jedoch nicht an Dritte weitergegeben. Der Kunde und/oder Teilnehmer kann der Speicherung und Nutzung seiner/ihrer personenbezogenen Daten jederzeit schriftlich widersprechen. Der Widerspruch ist der DAFM schriftlich einzureichen.

12. Bedingungen und zu leistende Anforderungen an den Lehrgang

Die Bedingungen und zu leistenden Anforderungen an den Lehrgang in der jeweilig gültigen Fassung (u. a. Lehrgangsinhalte, Zulassungsvoraussetzungen, Gebühr, Prüfungsmodalitäten) sind Bestandteil des Vertrages zwischen dem Kunden und der DAFM. Diese Bedingungen und Anforderungen an den Lehrgang sind nach Maßgabe dieser AGB für beide Vertragsparteien – Kunde und DAFM – bindend. Die Bedingungen und zu leistenden Anforderungen an den Lehrgang sind den Angeboten zu den Lehrgängen zu entnehmen.

13. Widerrufsrecht

Verbraucher haben das nachfolgende Widerrufsrecht:

Widerrufsbelehrung
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Deutsche Akademie für Fallmanagement GmbH, Pfälzerstraße 55a, 38112 Braunschweig, Tel. 0531-51606964, Fax. 0531 51606963, E-Mail: L.Heuer@casemanagement-akademie.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

14. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder künftig werden oder sollte sich in diesem Vertrag eine Lücke herausstellen, so wird hierdurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Vertragsbestimmung oder zur Ausfüllung der Lücke soll eine angemessene Regelung gelten, die, soweit möglich, dem am nächsten kommt, was die Parteien gewollt hätten, sofern sie diesen Punkt bedacht hätten.

15. Gerichtsstand

Sofern es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter 38100 Braunschweig.